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Stromsparende Beleuchtung schont die Haushaltskasse

Mit effizienter Beleuchtungstechnik kann Strom und Geld gespart werden. Energiesparer verzichten, wo immer sinnvoll, auf herkömmliche Glühbirnen. Neben den schon klassischen Energiesparlampen wird der LED-Lampe eine große Zukunft bescheinigt, meint der VBEW.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

München (red) - Der Einsatz einer Energiesparlampe lohnt sich, rechnet der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) vor. Eine 15-Watt-Energiesparlampe ist genauso hell wie eine 60-Watt-Glühbirne, verbraucht aber nur ein Viertel des Stroms. Mit rund 15.000 Stunden leben Energiesparbirnen auch viel länger. In einer Lampe, die jeden Tag drei Stunden brennt, ist mit einem Austausch erst nach 15 Jahren zu rechnen. Eine normale Glühbirne hat nach spätestens 1.000 Stunden oder einem Jahr ausgedient.

Das spürt auch der Geldbeutel: 1.000 Euro Stromkosten sparen zehn 15-Watt-Energiesparlampen im Vergleich zu herkömmlichen 75-Watt-Glühbirnen in zehn Jahren. Die Anschaffungskosten der im Vergleich zu herkömmlichen Birnen etwas teureren Energiesparlampen amortisieren sich schnell.

Die Lichtausbeute von effizienten Leuchtdioden (kurz: LED) liegt mittlerweile gleich auf mit der von Energiesparbirnen. In LED-Lampen werden bis zu 60 LED und mehr zusammengeschaltet. Sogenannte HighPower-Spots sind so hell wie 20-Watt Halogenstrahler, verbrauchen aber nur ein Viertel des Stroms. Außerdem könne LED-Lampen 50.000 Stunden und länger halten. Mittlerweile gibt es LED für zu Hause in allen klassischen Lampenfassungen, noch nachteilig sind die relativ hohen Preise.

Zusatztipp: Der Einsatz herkömmlicher Glühbirnen ist nur dort sinnvoll, wo lediglich kurz und sofort helles Licht benötigt wird, zum Beispiel in der Abstellkammer. Energiesparlampen benötigen einen Moment, um ihre maximale Helligkeit zu erreichen.