Strom-News
Energiesparend KochenDie Mikrowelle ist ein energie- und zeitsparender Küchenhelfer, wenn es schnell gehen muss. Bei größeren Gerichten ist jedoch der Backofen die energieeffiziente Alternative. Werden nicht mehr als zwei Portionen zubereitet, spart eine Mikrowelle verglichen mit einem Backofen bis zu 15 Prozent Strom.
München (red) - Für 250 Gramm Kartoffeln benötigt die Mikrowelle sogar 30 Prozent weniger Energie als ein Herd. Als Faustregel gilt, dass Gerichte bis 400 Gramm in der Mikrowelle schneller und energiesparender zubereitet werden, informiert der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW).
Mikrowellen erzeugen Wärme direkt im Gargut, dieses sollte also flach und gleichmäßig auf dem Teller verteilt sein. Größere Gerichte lassen sich stromeffizienter und auch gleichmäßiger auf dem Herd oder im Backofen garen.
Der Verzicht auf das Vorheizen beim Umluft-Backofen schont den Geldbeutel, der Energieverbrauch wird um bis zu 20 Prozent reduziert. Bei Umluft kann die Ofentemperatur zudem um 20 bis 25 Grad niedriger eingestellt werden als bei Ober- bzw. Unterhitze. Der Stromverbrauch geht bei gleicher Gardauer deutlich zurück. Um keine Wärme entweichen zu lassen, die Backofentür nur öffnen, wenn es wirklich erforderlich ist.
Für Singles oder kleine Gerichte sind Mikrowellen-Kombinationsgeräte besonders energieeffizient. Sie bieten neben der Mikrowelle auch Umluft oder Grill. Lebensmittel oder Gerichte werden mit der Mikrowelle erst aufgetaut oder erwärmt und anschließend durch Grill oder Umluft gebräunt. Der integrierte Ofen benötigt mehr Energie als die eigentliche Mikrowelle, die Kombination kann aber bis zu 15 Prozent strom- und 40 Prozent zeit-sparender sein als ein Backofen. Der aufzuheizende Raum in diesen Geräten ist deutlich kleiner und das Gargut steht näher an der Heizspirale. Zusatztipp: Backofen 10 Minuten vor Garende ausschalten und Restwärme nutzen - Spareffekt bis zu 25 Prozent.
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