Glück im Unglück

Stromschiene der Wuppertaler Schwebebahn abgerissen

Am frühen Abend des 17. Oktober sind Teile einer stromführenden Schiene der Wuppertaler Schwebebahn auf die Bundesstraße 7 gekracht. Zwei Menschen wurden verletzt. Die Schwebebahn wird mindestens bis Anfang nächster Woche nicht fahren. Die Ursache für das Unglück sei noch völlig unklar, hieß es.

Strompreise WuppertalBlick auf die Schwebebahn (Archivbild)© photos100 / Fotolia.com

Wuppertal (red) - Am Donnerstagabend waren gegen 18.30 Uhr Teile einer stromführenden Schiene zwischen den Stationen Kluse und Landgericht in der Nähe des Schauspielhauses auf ein parkendes und ein fahrendes Auto gestürzt. Weitere vier Autos wurden beschädigt; zwei Menschen wurden verletzt, eine Autofahrerin erlitt einen Schock. Rund 80 Fahrgäste seien über Drehleitern von der Feuerwehr aus dem stehenden Schwebebahnwagen geholt worden.

"Gleich mehrere Schutzengel"

Stadtwerke-Chef Andreas Feicht und Oberbürgermeister Peter Jung machten sich vor Ort ein Bild von den Rettungsarbeiten, die bis spät in der Nacht angedauert hätten: "Wir haben heute Abend gleich mehrere Schutzengel gehabt. Nicht auszudenken, was hätte passieren können", so Jung.

Ursache noch ungeklärt

Die Schwebebahn wird mindestens bis Anfang nächster Woche nicht fahren. Es fährt der Schwebebahnersatzverkehr. Die B7 war zunächst gesperrt, wurde aber in der Nacht zum Freitag wieder freigegeben. Die Schwebebahn, die noch auf freier Strecke steht, werde im Laufe des Freitags ins Depot gebracht. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Ursache noch völlig unklar, heißt es auf der Internetseite der Stadt.