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Strompreise in Deutschland um bis zu 6,9 Prozent gestiegen

Verbraucher in Niedersachsen zahlen für ihren Strom deutschlandweit am wenigsten, berichtet heute die "Bild"-Zeitung und beruft sich dabei auf eine Markterhebung aus Heidelberg. Es folgen Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Am anderen Ende der Skala befinden sich Brandenburg und Thüringen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die Strompreise sind im bundesweiten Vergleich nach "Bild"-Informationen in einem Jahr um bis zu 6,9 Prozent gestiegen. Wie das Blatt heute unter Berufung auf eine Markterhebung berichtet, zahlt ein Drei-Personen-Musterhaushalt in Brandenburg basierend auf dem im Mai gültigen günstigsten Tarifen aufs Jahr gerechnet bereits 740 Euro anstatt 692 Euro zwölf Monate zuvor. Dies seien 6,9 Prozent mehr.

In Thüringen belaufen sich die Kosten auf 737 Euro statt wie im Vorjahr 704 Euro, ein Anstieg um 4,6 Prozent. Im Saarland liege die Jahresbelastung inzwischen bei 732 statt 704 Euro, was einem Plus von 3,9 Prozent entspreche.

In Hamburg liegen die Durchschnittskosten bei einem veranschlagten Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden bei nunmehr 727 statt 690 Euro, ein Anstieg um 5,4 Prozent. Deutlich geringer ist der Preisanstieg dem Bericht zufolge in Niedersachsen ausgefallen, wo das Niveau bundesweit am niedrigsten sei und der Musterhaushalt nach einer Steigerung um 3,4 Prozent nun mit 648 statt 627 Euro im Jahr zu rechnen habe.

In Hessen seien die Preise mit 656 Euro unverändert geblieben und damit auf dem bundesweit zweitniedrigsten Stand. In Bayern zahlen die Verbraucher nach einer Erhöhung um 3,4 Prozent inzwischen immer noch vergleichsweise moderate 665 Euro statt im Vorjahr 643 Euro. In Nordrhein-Westfalen seien es nach einem Anstieg um 3,8 Prozent im Schnitt 671 statt 647 Euro, berichtet die Zeitung weiter.