Europa

Strompreise im Schnitt um 5,1 Prozent gestiegen

Die Statistikbehörde Eurostat hat die Strom- und Gaspreise der Jahre 2009 und 20010 verglichen. Dabei kam heraus, dass der Strom in Deutschland mit am teuersten ist. Den günstigsten Strom gibt es in Bulgarien. Insgesamt stiegen die Preise für die Kilowattstunde in ganz Europa um 5,1 Prozent.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Brüssel/Luxemburg (red) - Nicht nur bei uns in Deutschland sind die Strompreise gestiegen. In ganz Europa hob sich der Preis für die Kilowattstunde um gut 5,1 Prozent. Das geht aus einer Studie der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor. Verglichen wurden hierfür die Preise von 2009 und 2010.

Hohe Strompreise in Deutschland

Dabei ergab sich auch, dass es den billigsten Strom in Bulgarien gibt. Hier kosten 100 Kilowattstunden (kWh) zirka 8,30 Euro. Deutschland ist mit rund 24 Euro für die gleiche Menge an gelieferter Energie - nach Dänemark - das teuerste Land. Das ändert sich indes teilweise, wenn man die unterschiedliche Kaufkraft in den jeweiligen Ländern berücksichtigt. In diesem Fall liegen nur Ungarn und die Slowakei vor Deutschland. Unter Einbeziehung der Kaufkraft ist übrigens Frankreich das günstigste Stromland. Im Durchschnitt kostet der Strom in Europa pro 100 kWh rund 17 Euro. Während sich in Deutschland der Strom um rund 6,3 Prozent verteuert hat, freuen sich die Niederländer, hier sanken die Kosten am stärksten und zwar um rund 8 Prozent.

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Gaspreise in Deutschland gesunken

Die Strompreise sind gestiegen, die Gaspreise in Deutschland im Gegensatz dazu um 3 Prozent gesunken. Mit 15,08 Euro liegt Deutschland diesmal sogar unter dem europäischen Durchschnitt. Dieser beträgt knapp 16 Euro - eine Verteuerung von ungefähr 7,7 Prozent. Am höchsten waren die Gaspreise dabei in Schweden, die stärkste Teuerung hatte Italien zu verzeichnen. Günstigstes Gasland ist Rumänien. Für die Statistik wurden die Kosten und der Verbrauch von Durchschnitts-Haushalten in ganz Europa verglichen.