szmtag
13.01.2010, 15:53 Uhr

Strom-News

Stromhandel

Strompreise im Großhandel gesunken - Verbraucher zahlen trotzdem mehr

Der Strompreis ist im vergangenen Jahr für Großhändler rapide gesunken, wie aus aktuellen Zahlen der Leipziger Energiebörse EEX hervorgeht. Bei den Stromkunden kamen die niedrigen Strompreise jedoch nicht an, denn Sie mussten im Durchschnitt mehr zahlen als im Vorjahr.

Leipzig (ddp.djn/red) - Die Europäische Energiebörse EEX gab am Mittwoch einen Jahresmittelpreis 2009 für die Grundlast am Spotmarkt in Deutschland und Österreich von 38,85 Euro an. 2008 kostete die Megawattstunde noch 65,76 Euro. Auch im Marktgebiet Frankreich, das seit 2009 mit der EEX verbunden ist, sank der Strompreis von 69,15 Euro auf 43,01 Euro.

Nach Angaben des Energiepreis-Portals Verivox sind jedoch die Verbraucherpreise für Strom im vergangenen Jahr im Mittel kontinuierlich gestiegen. Der Grundversorgungstarif für die Haushalte lag 2009 zwischen 22 und 23 Cent je Kilowattstunde. 2008, als die Preise an der EEX wesentlich höher waren, zahlten die Kunden jedoch nur knapp über 21 Cent.

Dennoch geben einige Anbieter die günstigen Beschaffungskosten an ihre Kunden weiter. Mit einem Strompreisvergleich können Verbraucher herausfinden, wie viel sich mit einem Anbieterwechsel sparen lässt.

© 2001-2012 strom-magazin.de

Diesen Artikel empfehlen

Der Newsletter von Strom-Magazin.de

Ähnliche Nachrichten zur News "

Strompreise im Großhandel gesunken - Verbraucher zahlen trotzdem mehr

"
  • Sturmtief Daisy sorgt für Massen an Windstrom
    Windrad Das Tief Daisy hat uns am vergangenen Wochenende nicht nur ein Schneechaos beschert, sondern auch für eine rege Ökostrom-Produktion gesorgt. Denn durch den starken Wind konnten Deutschlands Windräder besonders viel Strom produzieren - so viel, dass die Stromkonzerne Geld zahlen, um den Windstrom loszuwerden.
  • Nordsee-Ökostrom: Spekulationen um höhere Strompreise
    Windenergie Das geplante Ökostromnetz in der Nordsee zwingt die Netzbetreiber zu hohen Investitionen in ihre Netze. Nun befürchten Verbraucherschützer, dass aufgrund der steigenden Kosten bei den Versorgern die Strompreise steigen könnten.
  • Steigende Strompreise belasten Hartz IV-Emfpänger besonders
    Geld Die steigenden Strompreise im Jahr 2010 treffen "Hartz IV"-Empfänger besonders hart. Sie müssen ihre Stromrechnung vom Regelsatz bezahlen, da die Arbeitsagenturen keinen Stromzuschuss gewähren. Lediglich E.ON bietet einen Sozialtarif an. Doch mit einem Stromanbieterwechsel können auch Hartz IV-Haushalte meist viel Geld sparen.
  • 40 Stromanbieter erhöhen Strompreise um fünf Prozent
    Geld Zum 1. Januar müssen viele Stromkunden tiefer in die Tasche greifen. 40 Stromanbieter erhöhen ihre Strompreise im Schnitt um fünf Prozent. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet dies Mehrkosten von rund 50 Euro im Jahr. Doch das muss nicht sein, denn mit einem Strompreisvergleich und einem Wechsel des Stromversorgers kann man viel Geld sparen.
  • 123energie bietet Strom mit 6 Monaten Preisgarantie
    123energie Als Alternative zu steigenden Strompreisen bietet 123energie nun einen Stromtarif mit sechsmonatliger Preisgarantie an. Der Tarif 123strom s ist bundesweit ab sofort für alle Privatkunden erhältlich.
Strompreise
Strom-Infos
Strom kündigen
Ratgeber und Infos
?>