Markttransparenz

Strommarkt: Regierung will gegen Preistreiberei vorgehen

Die Bundesregierung will einem Magazinbericht zufolge in Zukunft verschärft gegen Preistreiberei auf dem Strommarkt vorgehen. Dazu solle eine so genannte Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt eingerichtet werden, meldete "Der Spiegel" am Samstag vorab.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp/red) - Die neue Einheit solle Insider-Geschäfte und Manipulationen auf dem Großhandelsmarkt für Strom und Gas aufdecken und so den Wettbewerb stärken.

Stelle die Markttransparenzstelle Rechtsverstöße etwa gegen das Kartell-, Finanzmarkt- oder Börsenrecht fest, sollen die zuständigen Fachbehörden die Verstöße konsequent verfolgen, schreibt das Magazin.

In der Vergangenheit hatte es oft Kritik an der Preisgestaltung der großen Stromkonzerne gegeben. So war ihnen mehrfach vorgeworfen worden, die Preise an den Börsen mit ihrer Marktmacht gezielt zu beeinflussen.