Großhandel

Strommarkt: Handelsvolumen und Teilnehmerzahl wächst

Wie der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) berichtet, nutzen immer mehr Teilnehmer im Strommarkt den Großhandel. Mit dem Einkauf an der Leipziger Energiebörse (EEX) könnten sich Unternehmen auch im Hinblick auf künftige Preisentwicklungen absichern.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Nach VDEW-Angaben wurde in den ersten drei Quartalen 2005 am Spotmarkt mit knapp 61 Milliarden Kilowattstunden etwa 40 Prozent mehr Strom gehandelt als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Das entsprach etwa 15 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs. Am Terminmarkt habe es einen Anstieg um knapp 33 Prozent auf 347 Milliarden Kilowattstunden gegeben.

"Stromhandel ist ein zentrales Wettbewerbselement im liberalisierten Strommarkt. Immer mehr Unternehmen nutzen den Großhandel zur Optimierung ihrer Beschaffung. Sie beziehen dort Strom, den sie ihren Kunden nicht aus eigener Erzeugung liefern können", so Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des VDEW. Er verwies auch darauf, dass der Einkauf an der EEX ein wichtiges Instrument der Preisstabilität sei. Denn hier könnten im Jahr 2005 Strommengen bis 2011 zu den gerade aktuellen Preisen eingekauft werden.

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