Unzufriedenheit

Stromkunden wissen zu wenig über intelligente Stromzähler

Jeder zweite Stromkunde fühlt sich über die intelligenten Stromzähler schlecht informiert. Dass man mit den Stromzählern auch tatsächlich Strom sparen kann, wird deshalb von den meisten angezweifelt. Dabei kann mit den intelligenten Zählern sogar der Gas- und Wasserverbrauch transparent gemacht werden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (red) - Intelligente Stromzähler haben nach Ansicht der Verbraucher vor allem den Vorteil, dass sie mehr Transparenz schaffen: Als besonders attraktiv bewertet ein Drittel die Möglichkeit, den Energieverbrauch dabei künftig selbst kontrollieren und steuern zu können. Ebenso viele Verbraucher legen Wert auf eine genaue monatliche Abrechnung des tatsächlichen Stromverbrauchs, vergleichbar mit der Telefonrechnung. Allerdings fühlt sich immer noch jeder zweite Verbraucher schlecht über die intelligenten Stromzähler informiert. Dabei sind sie ab Januar 2010 Pflicht in jedem Neubau oder nach grundlegenden Renovierungsarbeiten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Steria Mummert Consulting.

Sekundengenaue Aufzeichnung möglich

Die klassischen Drehscheibenzähler sollen in den kommenden Jahren durch intelligente Stromzähler ersetzt werden, die genau erfassen, wann wie viel Strom verbraucht wird, und dabei eine sekundengenaue Abfrage ermöglichen. Auch Gas- und Wasserverbrauch können über die neue Technik mit einbezogen und transparent gemessen werden. Nur jeder zehnte Befragte sieht allerdings ein hohes Sparpotenzial durch den Einbau intelligenter Zähler. Grund für diese Zurückhaltung sind vor allem Informationsdefizite.

Häufig fehlen vor allem noch die Kenntnisse, was die neuen Stromzähler wirklich leisten können. So sollen sie für mehr Transparenz sorgen und einen sparsameren Umgang mit Energie ermöglichen.