Modellprojekt

Strombedarf von Unternehmen soll besser gelenkt werden

Ein Konzept für eine intelligente Stromversorgung soll in den kommenden Monaten in Bayern und Baden-Württemberg erarbeitet werden. Es solle attraktiv werden, Strom vor allem dann zu verbrauchen, wenn Sonne und Wind ihn reichlich lieferten, erklärte das baden-württembergische Umweltministerium am Freitag in Stuttgart.

Steckdosenleiste© Sergej Toporkov / Fotolia.com

Stuttgart (dapd/red) - In den kommenden Monaten werden daher in der Modellregion Süddeutschland Produktionsprozesse und Stromverbrauch großer Unternehmen analysiert. Ziel der Studie ist es, den Strombedarf der Firmen gezielt auf die stromreichen Stunden des Tages zu lenken.

Später auch für private Haushalte

Langfristig sollen sich auch Privathaushalte am sogenannten Lastenmanagement beteiligen. Dort könnten beispielsweise Waschmaschinen oder Geschirrspüler mit Zeitschaltuhren auf das Stromangebot getimt werden.

Wichtig für die Versorgungssicherheit

Das Lastenmanagement sei neben Reservekapazitäten und dem Stromnetzausbau ein weiterer Schlüssel für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit, sagten die Umweltminister von Baden-Württemberg und Bayern, Franz Untersteller (Grüne) und Marcel Huber (CSU). Ergebnisse der Untersuchung sollen im Sommer 2013 vorliegen.