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21.01.2010, 08:01 Uhr

Strom-News

Simulation für das Jahr 2020

Strombedarf: Erneuerbare könnten die Hälfte abdecken

Im Jahre 2020 könnte bereits die Hälfte des Grundlastbedarfs an Strom von erneuerbaren Energien getragen werden, wie der BEE mitteilt. Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke würden jedoch eine Einschränkung für die erneuerbaren Energien bedeuten, heißt es weiter.

Berlin (red) – Wie eine Simulation der Stromversorgung für das Jahr 2020 des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) zeige, könnten die erneuerbaren Energien 2020 bereits die Hälfte des durchgehenden Strombedarfs abdecken.

Weniger Großkraftwerke benötigt

Dies bedeute, dass es für herkömmliche Großkraftwerke, welche auf den Dauerbetrieb eingestellt sind, langsam eng wird. Denn die Restlast für diese Kraftwerke werde demnach von noch 63 Gigawatt im Jahr 2007 auf nur noch 27 GW zusammenschrumpfen. Jedoch würden weitere Laufzeitverlängerungen für diese Kraftwerke die erneuerbaren Energien ausbremsen, so der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).

Atomausstieg muss bestehen bleiben

"Deshalb muss der Atomausstieg bestehen bleiben und eine Fade-out-Strategie für die Kohlekraft hinzukommen. Nur so können wir den notwendigen Umbau unserer Energieversorgung im Stromsektor vollenden. Laufzeitverlängerungen verhindern dagegen den zügigen und reibungslosen Übergang ins Regenerativzeitalter", so der BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Die Studie wurde vom BEE im letzten Jahr in Auftrag geben. Dabei sollen die Wissenschaftler die reale Einspeisung im Jahresverlauf auf Basis einer BEE-Branchenprognose sowie stündlicher Wetterdaten von 2007 simuliert haben.

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