Strom-News
NeukungenDer Stromanbieter RWE hat in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge rund 100.000 neue Privatkunden gewonnen und damit die Marke von 5 Millionen Kunden überschritten. ein Großteil davon geht auf das Konto der Billigstrom-Tochter eprimo.
Essen (red) - Damit komme RWE dem Ziel näher, die bis Mitte 2008 verlorenen 180.000 Kunden wieder zurückzugewinnen. Ein Großteil des Neukunden-Zuwachses geht jedoch auf das Konto der Stromdiscounters eprimo, eine 100prozentige RWE-Tochter.
RWE kann offenbar davon profitieren, dann viele Stromversorger zum Jahreswechsel ihre Preise erhöhen, während RWE selbst seine Preise im ersten Halbjahr 2010 noch stabilhalten will.
Grund für den vorherigen Kundenverlust und aktuellen Kundenzuwachs ist auch die höhere Wechselbereitschaft der Stromkunden, die sich immer häufiger zum Stromanbieterwechsel entscheiden. Verbraucherschützer, Energie-Experten und Politier rufen Kunden schon seit längerem dazu auf, Strompreise zu vergleichen und zu einem günstigen Stromversorger zu wechseln, um die Marktmacht der vier großen Energiekonzerne - zu denen auch RWE gehört - nicht weiter zu zementieren.
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Nicht nur zum Jahreswechsel steigen die Strompreise für viele Verbraucher. So hat der Bremer Stromanbieter swb eine Preiserhöhung zum 1. Februar angekündigt. Verbraucher müssen dies jedoch nicht einfach hinnehmen, sondern können mit einem Stromanbieterwechsel Geld sparen.
Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat die Verbraucher zum Stromanbieterwechsel aufgerufen. Die Kunden müssten gegen die steigenden Strompreise "alle Möglichkeiten" ausschöpfen, so Pfister. "Die Wechselbereitschaft der Stromkunden ist in den meisten Fällen das beste Mittel gegen überhöhte Preise einzelner Anbieter."
Zahlreiche Strom- und Gasanbieter haben zum Jahreswechsel Preiserhöhungen angekündigt. E.ON will jedoch eigenen Angaben zufolge weder seine Strompreise noch seine Gaspreise zum Jahreswechsel erhöhen.
Experten halten die Strompreise sowie die Gaspreise in Deutschland für überhöht. Um später evtl. zu viel gezahlte Preise zurückfordern zu können, ist die Jahresrechnung der letzte Termin zum Widerspruch. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt daher, aktuellen Preiserhöhungen schriftlich zu widersprechen.
Trotz drastisch gestiegener Preise für Gas und Öl können Mieter an den Nebenkosten sparen. Einfacher als man denkt, ist es, den Energieanbieter zu wechseln, so der Mieterschutzbund. Auch die steigenden Strompreise zum Jahreswechsel lassen sich so kompensieren.Strompreise vergleichen
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