Faustregeln

Strom- und Gasverbrauch: Richtwerte für sparsame Haushalte

Für Strom und Gas möchte niemand mehr als nötig ausgeben. Doch oft fällt es schwer, die Abrechnung der Versorger zu bewerten. Verbraucherschützer haben jetzt berechnet, an welchen Faustregeln man sich ungefähr orientieren kann, wenn man den Verdacht hat, dass irgendetwas nicht stimmt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Verbraucht man möglicherweise wegen einer schlechten Hausdämmung oder wegen energiefressender Elektrogeräte zu viel Gas und Strom? Beim Strom könne man sich an folgender Faustregel orientieren, informiert die Verbraucherzentrale: Ein energetisch vorbildlicher Haushalt benötige ohne Warmwasser jährlich 500 Kilowattstunden (kWh) Strom als Grundmenge plus je 500 kWh pro Person.

Bei einem Drei-Personen-Haushalt ergibt das einen Stromverbrauch von 2.000 kWh im Jahr. Wer deutlich mehr verbrauche, habe viele Sparpotenziale wie beispielsweise effiziente Geräte oder Beleuchtung noch nicht ausgeschöpft, betonen die Energieexperten.

Einen Vergleichswert für den Gasverbrauch errechnet man nach Angaben der Verbraucherzentrale, indem man den Jahres-Gasverbrauch, der auf der Rechnung in Kilowattstunden (kWh) angegeben ist, durch die Quadratmeterzahl der Wohnfläche teilt. Anzustreben sei ein Verbrauch von deutlich unter 100 kWh pro Quadratmeter. Gerade in älteren Gebäuden würden aber sogar Werte über 180 kWh pro Quadratmeter erreicht.

Weiterführende Links
  • Informationen zum Erdgasverbrauch in Deutschland