80 Euro im Jahr

Strom sparen mit effizienter Heizungspumpe

Auch Öl-, Gas- oder Pelletheizungen verbrauchen Strom und oft sogar viel mehr als nötig. Verantwortlich ist die Umwälzpumpe, die das erwärmte Heizwasser auf die Heizkörper verteilt und zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt zählt. Die Initiative EnergieEffizienz rät, in der warmen Jahreszeit die Heizung optimieren zu lassen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Gerade in älteren Heizungsanlagen ist die Umwälzpumpe oft überdimensioniert und schlägt mit hohen Kosten auf der Stromrechnung zu Buche. Durch die Optimierung der Pumpe lassen sich laut der Initiative EnergieEffizienz bis zu 80 Euro jährlich an Stromkosten sparen.

Der Betrieb der Heizungspumpe kann mit Hilfe eines Fachmanns in drei Schritten optimiert werden: Wichtigste Grundlage ist der Einbau einer modernen energieeffizienten Heizungspumpe. Im zweiten Schritt wird die Laufzeit der Pumpe an die der Heizungsanlage angeglichen. Das heißt, die Pumpe arbeitet nur dann, wenn die Heizungsanlage auch benötigt wird. Am Ende erfolgt der sogenannte hydraulische Abgleich, um die Heizung zu regulieren. Er sorgt dafür, dass die Heizkörper nur die Wassermenge erhalten, die notwendig ist, um die Räume mit ausreichend Wärme zu versorgen.

Seit kurzem gibt es für Heizungspumpen auch ein freiwilliges Energie-Label, jedoch erfolgt die Kennzeichnung durch die Hersteller freiwillig, daher sind nicht alle Pumpen klassifiziert. Die besonders effizienten Geräte der Energieeffizienzklasse A sind aber meistens gekennzeichnet. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt nur solche Geräte zu kaufen.