Streit um Erlöse aus EnBW-Verkauf

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Die Landesregierung in Baden Württemberg entwerfe derzeit ein Modell für die Verwendung der Gelder aus dem Verkauf ihrer 25-prozentigen Anteile an der Energie Baden-Württemberg (EnBW). Geplant sei, die Erlöse aus dem Verkauf als gemeinnützige Landesstiftung anzulegen, um eine Besteuerung der Gelder zu vermeiden. Der Betrag sei zu versteuern, da die EnBW-Anteile in den 80er Jahren aus dem unmittelbaren Landesbesitz auf die "Landesbeteiligungen Baden-Württemberg GmbH" übertragen wurden. Dies berichtet das "Handelsblatt".


Um diese Verwendung der von der Electricité de France (EdF) gebotenen 4,7 Milliarden Mark stritten sich jetzt die CDU-Landesregierung und die Opposition in Baden Württemberg, denn die SPD setze sich dafür ein, dass die EnBW-Erlöse zur Schuldentilgung im Landesetat eingesetzt würden.


Weitere Informationen beim "Handelsblatt".