Einigung

Streit um brummende Stromleitung beigelegt

In einem Rechtsstreit um eine brummende Höchstspannungsleitung haben sich der Energiekonzern EnBW und Bürger der baden-württembergischen Gemeinde Grünkraut gütlich geeinigt. Dies teilte das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) am Donnerstag mit.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Stuttgart (ddp.djn/sm) - Das zuständige Tochterunternehmen EnBW Tranportnetze AG verpflichtete sich, die Leitung ab 1. Januar 2009 leiser zu betreiben. Damit konnten sich die Kläger, die ein Haus in der Nähe der Leitung bewohnen, durchsetzen.

Dem Vergleich zufolge dürfen die Lärmimmissionen nachts künftig nicht mehr den Wert von 45 Dezibel überschreiten. Auf welche Art und Weise dies eingehalten werde, bleibe dem Unternehmen überlassen. Für den bis 2009 noch zu erduldenden Lärm gewährte EnBW den Klägern eine Entschädigung in Höhe von 2000 Euro.

Zu dem Lärm, der von der seit 1928 bestehenden Höchstspannungsleitung ausgeht, hatte eine Erhöhung der Netzspannung geführt. In erster Instanz hatte das Landgericht Ravensburg den Klägern Recht gegeben. Das Unternehmen legte dagegen Berufung ein.