Neuseeland

Straßenlaterne bekommt Mahnung vom Stromanbieter

Ein offensichtlich nachlässig programmiertes Computerprogramm hat in einem kleinen Ort in Neuseeland dafür gesorgt, dass eine Straßenlaterne Post vom örtlichen Stromversorger bekam. Die Laterne erhielt eine Mahnung, weil sie die Rechnung nicht bezahlt habe. Gefunden hat das Schreiben ein Nachbar.

StraßenlampeJemand zu Hause?© Murat Subatli / Fotolia.com

Wellington/Neuseeland (red) - In Neuseeland hat diversen Medienberichten zufolge eine Straßenlaterne Post vom örtlichen Energieversorger bekommen. Und es sei keine freundliche Post gewesen: Der Versorger drohte mit dem Abschalten des Stroms, falls die Laterne ihre Rechnung nicht bezahle. Ein Nachbar, dessen Adresse ähnlich lautet wie die der Laterne, habe das Schreiben in seinem Briefkasten vorgefunden.

Nachbar findet Brief an "771800 streetlight"

Laut dem Bericht der Zeitung "Taranaki Daily News" sei der Brief wie folgt adressiert gewesen (teilweise ins Deutsche übersetzt): "Bewohner, 771800 Straßenlaterne, 9 Shearer Drive, Oakura". Der Nachbar nahm die Sache mit Humor, obgleich er zunächst befürchtet hatte, ihm selbst könne der Strom abgedreht werden - doch er ist bei einem anderen Versorger unter Vertrag.

Unternehmen entschuldigt sich

Ein Anruf beim Versorger Meridian Energy, dessen Computerprogramm den Brief automatisch generiert hatte, erbrachte zunächst nichts, berichtete der Nachbar. Der zuständige Mitarbeiter im Kundendienst habe beharrlich nach den Kundendaten der Laterne gefragt. Inzwischen habe ein Sprecher von Meridian der Zeitung gesagt, man verfolge die Sache nicht weiter. Das Unternehmen entschuldigte sich. Man sei sicher, dass wirklich niemand in der Laterne wohne.