Einwände

Strahlenschutzamt nimmt Bedenken gegen Morsleben-Pläne ernst

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nimmt die Bedenken gegen die Schließungspläne für das Atommülllager Morsleben ernst und will sich ausführlich damit auseinandersetzen. Über die Einwendungen werde bei öffentlichen Veranstaltungen und einem atomrechtlichen Erörterungstermin diskutiert, kündigte die Behörde am Montag an.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Salzgitter/Morsleben (ddp/red) - Das BfS hatte als Betreiber von Morsleben beantragt, die Strecken und Kammern des früheren Salzbergwerks mit Spezialbeton dauerhaft zu verschließen. Gegen das Vorhaben haben rund 10.000 Bürger und Institutionen Einwendungen erhoben.

Morsleben wurde im Jahr 1971 als Lagerstätte für radioaktiven Abfall eröffnet. Bis 1994 wurden in den bis 500 Meter tief liegenden Salzstöcken knapp 37.000 Kubikmeter leicht- bis mittelradioaktiver Abfall eingelagert.