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Strafrechtliche Schritte: DSA über EWE-Äußerungen verärgert

Kein Ende in Sicht: Der Hamburger Stromversorger DSA zeigte sich über die gestrigen Äußerungen der Oldenburger EWE verärgert und kündigt straf- und wettbewerbsrechtliche Schritte an. Die ausstehenden Zahlungen seien sofort der der Urteilsverkündigung geleistet worden. Einen entsprechenden Kontoauszug hat die DSA vorgelegt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Streit zwischen der Oldenburger EWE und der Hamburger DSA geht in eine neue Runde: Über die gestrigen Äußerungen des Regionalversorgers im strom magazin zeigte sich der Hamburger Newcomer verärgert und kündigt strafrechtliche Schritte an.

Gleichzeitig faxte die DSA dem strom magazin einen Kontoauszug, aus dem die Zahlung der ausstehenden Beistellungsbeträge hervorgeht. "Wir stellen fest, dass das Urteil der EWE AG, Oldenburg, im einstweiligen Verfügungsverfahren nicht rechtskräftig ist und kündigen schon jetzt die Einlegung von Rechtsmitteln an", heißt es in der beigefügten Erklärung. Die Zahlung ausstehender Beistellungsbeträge sei am Tag der Urteilsverkündung am 7. März 2002 geleistet worden.

Aufgrund der Darstellung durch die EWE AG prüft die DSA Deutsche Strom AG nunmehr die Einleitung strafrechtlicher und wettbewerbsrechtlicher Schritte.