Stimmen zur neuen Energiesparverordnung: Energiesparen bei Gebäuden muss auch steuerlich gefördert werden

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Zur Ankündigung einer Energieeinsparverordnung durch die Bundesminister Müller und Bodewig (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier) gibt es überwiegend Zustimmung aus allen politischen Lagern. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Klaus Lippold mahnte allerdings an, das eine neue Verordnung längst überfällig sei. Es bleibe zu hoffen, dass die Bundesregierung jetzt am Ball bleibe und das ökologisch und energiepolitisch dringend erforderliche Projekt endlich auf einen guten Weg bringe. Lippold bemängelte zudem, dass es ein Fehler sei, einseitig auf die Verpflichtung und das ökologische Bewusstsein der Bürger zu setzen. Stattdessen sollten Anreize durch Zinsbezuschussung und steuerliche Förderung insbesondere für den Altbaubereich geschaffen werden.


Die wohnungsbaupolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Franziska Eichstädt-Bohlig sieht die neue Energieeinsparverordnung als einen wichtigen Schritt für den Klimaschutz am Bau. Dies sei für ihre Partei in großer Erfolg, da der Energiebedarf von Neubauten wird künftig nach dem Primärenergiebedarf berechnet würde. Das begünstige den Einsatz regenerativer Energien und hocheffizienter Technik. "Nicht nur die Kilowattstunde zählt, sondern auch, wie effizient sie erzeugt wird."