Nicht alle sind zu empfehlen

Stiftung Warentest: Nur wenige Strommessgeräte überzeugen

Strommessgeräte sollen die Stromfresser in unserem Haushalt aufspüren und somit Geld sparen. Die "Stiftung Warentest" teste kürzlich solche Messgeräte für den Privathaushalt. Das Ergebnis zeigte, dass nur eins wirklich gut arbeitet. Die meisten Probleme gab es bei der Messung des Standby-Verbrauches.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) – Mit die größten Stromfresser im Haushalt sind Elektrogeräte die im Standby-Modus laufen oder alte energieuneffiziente Gefrierschränke sowie Wäschetrockner. Mit modernen Strommessgeräten soll man solchen Stromfressern auf die Schliche kommen. Jedoch arbeiten nicht alle wirklich genau und zuverlässig, wie die Stiftung Warentest, die sieben Geräte für 8 bis 50 Euro getestet hat, herausfand.

Nur drei Geräte Messen zuverlässig

Das Messgerät in die Steckdose und den Stecker eines Elektrogerätes in das Messgerät - schon sollte es den Stromverbrauch anzeigen. Jedoch zeigten die Tests, dass sich bei der Messgenauigkeit die Geräte deutlich unterscheiden. Denn nur bei drei waren die Messergebnisse "gut" beziehungsweise "sehr gut". Alle anderen Modelle waren zu ungenau, urteilten die Tester.

Falsche Messungen beim Standby-Verbrauch

So sollten die Geräte beispielsweise den Standby-Verbrauch eines Netzteils ermitteln. Dass preisgünstigste Geräte von Aldi zeigte hier einen Verbrauch von 6 Watt an, korrekt waren jedoch 1,4 Watt. Das Problem sei hier die so genannte Blindleistung, welche meist bei Netzteilen, Kühlschränken und Waschmaschinen auftritt. Das Messgerät muss diesen Strom, der wieder ins Stromnetz zurückfließt, vom Verbrauch abziehen. Tut es dies nicht, erhält man wie bei dem Aldi-Gerät falsche Werte.

Bei zwei Geräten droht Überhitzung

Desweitern waren zwei Geräte laut "Stiftung Warentest" nicht sicher genug, da die Leitungen im inneren des Messgerätes bei einer Extrembelastung so warm wurden, dass sich die Gehäuse verformen könnten. Somit wurde das Conrad Basetech sowie das No-Energy NZR SEM 16, welches zwar die genausten Messungen abgab, für "mangelhaft" befunden.

Der Testsieger: Conrad Voltcraft

Den ersten Platz im Vergleichstest belegte der Conrad Voltcraft Energy Monitor 3000. Es verfügt über ein großes Display, gute Tasten und konnte auch bei den Messergebnissen punkten. Minuspunkte gab es bei der Bedingung, da sich dass Geräte quasi ohne Gebrauchsanweisung kaum steuern lies.

Der komplette Artikel findet sich auf Test.de.

Weiterführende Links
  • Strom einsparen Tipps zum:
  • Zum kompletten Artikel der Stiftung Warentest