Alkaline- und Lithium-Batterien

Stiftung Warentest: Batterien auf dem Prüfstand

Obwohl Markenbatterien meist recht teurer sind, soll der technologische Vorsprung nicht immer größer sein. Zu diesem Ergebnis kam nun die Stiftung Warentest, die 26 Batterien des Typs AA auf den Prüfstand stellte. Dabei zeigte sich, dass es auch schon "gute" Batterien für lediglich 21 Cent gibt.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) – Ob MP3-Player, Digitalkamera oder Fernbedienung des Fernsehers - ohne Batterien würde sich nichts rühren. Dabei muss es nicht immer eine teure Markenbatterie sein. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe (1/2010) 26 Batterien des Typs AA, welcher sehr oft in MP3-Playern und auch Digitalkameras verwendet wird, auf den Prüfstand gestellt. Getestet wurden 23 Alkaline- und 3 Lithium-Batterien.

Markenprodukte oft mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis

So zeige sich etwa bei den Markenprodukten bei Alkaline-Batterien, dass diese zwar für Spielzeug- und andere Motoren etwas mehr Energie liefern, jedoch wegen ihres viel höheren Preises auch ein relativ schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. "Gute" Batterien auf Alkaline-Basis - für lediglich 21 Cent - biete etwa Lidl mit der Aerocell und Aldi Süd mit der Activ Energy Super, so Stiftung Warentest.

Temperatur-unempfindliche Lithium-Batterien

Wer auf eine sichere und auch ergiebige Stromversorgung Wert lege, dem sei die "sehr gut" getestete Energizer Ultimate - trotz des recht hohen Preises von 2,40 Euro - empfehlen. Denn diese liefere in einer Digitalkamera eine dreimal so ergiebige Leistung, wie die besten Batterien auf Alkaline-Basis. Des Weiteren haben Lithium-Batterien den Vorteil, dass sie auch bei kalten Temperaturen die volle Leistung erbringen, die die Stiftung Warentest. Auch geben die Tester den Tipp, wie bei Lebensmittel auch, auf das Verfallsdatum bei Batterien zu achten, da diese im Laufe der Zeit stetig an Leistung verlieren.