STEAG legt Grundstein für türkisches Kraftwerk

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STEAG ist im Milliarden-Kraftwerksprojekt in der Türkei einen bedeutenden Schritt weiter gekommen. Am vergangenen Samstag wurde in Sugözü (Bucht von Iskenderun) vor zweitausend Gästen der Grundstein für das Steinkohlekraftwerk mit einer Nettoleistung von 1210 MW gelegt. Das Werk soll Ende 2003 in Betrieb gehen. "Damit fällt der offizielle Startschuss für das bislang größte Investitionsprojekt in der über 60-jährigen Geschichte der STEAG, in der sich das Unternehmen vom regionalen Steinkohlenverstromer zur international tätigen Power Company entwickelt hat", sagte der Vorstandsvorsitzende des Essener Energiekonzerns, Dr. Jochen Melchior, in seiner Rede auf dem Baugelände des Kraftwerks.


In Anwesenheit des stellvertretenden Ministerpräsidenten Mesut Yilmaz, des deutschen Botschafters in der Türkei, Dr. Rudolf Schmidt, Aktionären und Hauptgesellschaftern der Projektgesellschaft Isken, Vertretern des staatlichen Energie-Versorgungsunternehmens TEAS, der türkischen Baugesellschaft GAMA sowie Repräsentanten von Banken und Zulieferern dankte Melchior als Vertreter des Hauptinvestors allen Beteiligten für ihr Engagement. Zugleich verwies er auf die guten bilateralen Beziehungen beider Länder. "Heute ist Deutschland einer der größten Partner der Türkei bei der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit - mit weiterem Wachstumspotenzial", sagte der STEAG-Chef. Yilmaz lobte das Engagement der Investoren: "Dies ist eines der wichtigsten Projekte in der Türkei", sagte der populäre Politiker.