Unterstützung

statt-werk realisiert Netzmanagement für Strommixer

Der Berliner Energiedienstleister statt-werk übernimmt für den Ökostromanbieter Strommixer künftig die An- und Abmeldung der Kunden zum Bilanzkreis, das Fahrplan- und Netzmanagement, die kreditorische Rechnungsprüfung und die Verarbeitung von Abschlagsplänen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Berliner statt-werk GmbH realisiert seit Februar 2005 das Netzmanagement für die Strommixer GmbH & Co. KG. Neben der An- und Abmeldung der Kunden zum Bilanzkreis in den jeweiligen Netzgebieten übernimmt der Berliner Energiedienstleister auch das Fahrplan- und Netzmanagement, die kreditorische Rechnungsprüfung und die Verarbeitung von Abschlagsplänen für den Ökostromanbieter.

Die 2001 gegründete Strommixer GmbH & Co. KG vertreibt bundesweit Ökostrom, den sie aus eigenen Windkraftanlagen und einer eigenen Biogasanlage erzeugt. "Durch die speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenen Dienstleistungen der statt-werk GmbH können wir uns im Tagesgeschäft voll auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren", begründete Strommixer-Geschäftsführer Konrad Kruse die Entscheidung. Das modulare Dienstleistungsspektrum der statt-werk GmbH ermögliche es Energieversorgern, sämtliche Aufgaben oder Teilbereiche der Kundenversorgung extern zu vergeben. statt-werk kann seine Kunden zielgenau in den Bereichen unterstützen, die nicht intern abgewickelt werden können.

Im Rahmen der Dienstleistungen kommt die OMD-Software ICCS (Intelligent Customer Care System) zum Einsatz. Das darin enthaltene Softwaremodul BPMS (Business Partner Management System) ist sowohl Datenbank als auch Arbeitswerkzeug. In der Datenbank, die ständig aktualisiert wird, sind alle relevanten Daten der deutschen Stromwirtschaft erfasst. Über Schnittstellen könne statt-werk nun bereits existierende Kundendaten aus bestehenden Softwaresystemen des Kunden problemlos übernehmen. "Neue Anbieter sind durch unser innovatives Geschäftsmodell nicht mehr gezwungen, vorab in klassische IT-Großlösungen mit langwierigem Anpassungsbedarf zu investieren", erläuterte Sven Rückmann.