Kompetenzen ausbauen

Startschuss für "Kompetenz-Netzwerk Kraftwerkstechnik in NRW"

NRW-Infrastrukturminister Dr. Horstmann gab kürzlich den Startschuss für das "Kompetenz-Netzwerk Kraftwerkstechnik in NRW". Damit soll die Kraftwerkstechnik ausgebaut werden, wodurch das Land NRW einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Minderung leisten und Arbeitsplätze schaffen kann, erklärt der Minister.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf/Gelsenkirchen (red) - "Effiziente Kraftwerkstechniken gehören zu den Schlüsseltechnologien der kommenden Jahrzehnte", sagte NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann anlässlich der Gründung des "Kompetenz-Netzwerks Kraftwerkstechnik NRW" im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Mit dem Netzwerk sollen die Kompetenzen auf dem Gebiet der Kraftwerkstechnik in NRW ausgebaut und die Wettbewerbsstärke erhöht werden, so der Minister weiter.

Im Kompetenz-Netzwerk wirken Kraftwerksbauer und -betreiber, Zulieferer, Teilehersteller, Wissenschaft und Forschung, die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW sowie das NRW-Forschungs- und das NRW-Energieministerium. Ziel sei, die Aktivitäten der Akteure zu bündeln, zu koordinieren und Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu sein. Gleichzeitig soll es als Beratungsgremium für die Landesregierung NRW fungieren und konkrete Projekte anstoßen.

"Erneuerbare oder konventionelle Energie - diese Polarisierung hilft nicht weiter. Sowohl als auch ist das Motto - wir brauchen alle Optionen: Beste Kraftwerkstechnologien für alle Energieträger sind die richtige Lösung", sagte der Leiter des Netzwerks, Dr. Karl A. Theis. Wichtig sei laut Horstmann auch, die vorhandenen Kompetenzen in der Planung und dem Bau von Kraftwerken zu erhalten. "Wir müssen den drohenden Fadenriss vermeiden, der durch die langjährige Abstinenz im Kraftwerksbau entstehen kann. Wichtiges Know-how droht uns verloren zu gehen. Die Inbetriebnahme des letzten Steinkohlekraftwerks in NRW liegt schon mehr als 15 Jahre zurück."