Standpunkt: VEAG-Spielball im Atomausstieg - Supergau für Arbeitsplätze

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Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Luther MdB, erklärt in einer Pressemitteilung: "Das Gezerre um die Rettung des ostdeutschen Stromversorgers VEAG gleicht einem Trauerspiel: Sieben Mütter hat die VEAG. Diese Anteilseigner schaffen es auch unter Vermittlung von Wirtschaftsminister Müller offensichtlich nicht, sich auf ein Rettungskonzept für dieses größte, ostdeutsche Unternehmen zu verständigen. Oder sie wollen es nicht, um ein Druckmittel gegen die Bundesregierung beim Atomausstieg zu behalten. Tausende, sogar Zehntausende von Arbeitsplätzen stehen in der Braunkohleverstromung auf dem Spiel. Ihr Verlust wäre ein Supergau für Ostdeutschland. Der letzte Woche von den Müttern avisierte Kreditrahmen von einer Milliarde Mark ist halbherzig und reicht bei weitem nicht aus. Ich fordere die Anteilseigner auf, die VEAG schnellstmöglich als weiterhin eigenständiges Unternehmen zu stabilisieren. Oder sich notfalls von den VEAG-Anteilen zu trennen und damit die Hängepartie zu beenden. Auch ausländische Interessenten stehen bereit. Deutschland und Europa dürfen in dieser Hinsicht keine Festung werden."