Standpunkt: Müller lässt die (klimapolitische) Katze aus dem Sack

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Der Berichterstatter für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kurt Dieter Grill, erklärt: "Die Realität hat die rot-grüne Energiepolitik eingeholt. Der Bundeswirtschaftsminister erklärt endlich öffentlich, was bisher nur in kleinen Zirkeln zugegeben wurde. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie ist die Klimalücke 2020 nicht zu schließen. Werner Müller bestätigt damit die seit Wochen und Monaten von CDU/CSU geübte Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. Im Jahr 2020 ist eine Kohlendioxid-Einsparung von 40 Prozent nicht zu erreichen. Der Bundeswirtschaftsminister hat zudem starke Zweifel daran, dass die Kernenergie vollständig durch die erneuerbaren Energien ersetzt werden kann.


Einzig neu ist die öffentliche Darstellung. Nach dem er die Klimapolitik der Bundesregierung in nicht öffentlichen Kreisen bereits seit einem halben Jahr kritisiert, lässt er nun endlich öffentlich die Katze aus dem Sack. Der Kernenergieausstieg reißt Lücken in die Klimapolitik. Konkrete Antworten wird es in dieser Wahlperiode nicht mehr geben, da die Bundesregierung offensichtlich auf die Vorlage eines Energiekonzeptes verzichtet."