Postive Bilanz 2005

Städtische Werke Magdeburg erzielen Millionen-Überschuss

Bei der gestrigen Bilanzpressekonferenz der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) blickte der Sprecher der Geschäftsführung, Helmut Herdt, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurück. Es wurde ein Überschuss von 26,7 Millionen Euro erreicht. Das seien 6,9 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, so Herdt.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Magdeburg (red) - Das Plus habe sich vor allem durch Kosteneinspareffekte, unter anderem im Personalbereich ergeben. Der Umsatz stieg von rund 253 Millionen Euro auf rund 260 Millionen Euro. Die SWM haben derzeit 806 Beschäftigte und rund 160 000 Kunden.

Der Stromabsatz stieg den Angaben zufolge in Magdeburg um 2,2 Prozent auf 979 Gigawattstunden. Der Gasabsatz sei mit 1.375 Gigawattstunden leicht rückläufig. Stärker zurück ging dagegen der Wasserverbrauch. Der Pro-Kopf-Verbrauch sank um vier auf 107 Liter am Tag und liege damit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 126 Litern.

Im Rahmen der "Strategie zum Wachstum", so Herdt, habe das Unternehmen Anteile an den Städtischen Werken Stendal und an der Müllheizkraftwerk Rothensee GmbH übernommen. Er könne sich dabei die Beteiligung an weiteren Stadtwerken und Infrastrukturunternehmen vorstellen. Für 2006 plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von 36,5 Millionen Euro.

Im Dezember 2005 hatte die Stadt Magdeburg die Abwasserentsorgung neu geregelt. Die Konzession zur Entsorgung wurde an die Abwassergesellschaft Magdeburg mbH vergeben, eine hundertprozentige Tochter der SWM.

An den SWM sind die Stadt Magdeburg mit 54 Prozent, E.ON Avacon mit 26,67 Prozent und die Gelsenwasser AG mit 19,33 Prozent beteiligt.

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