Gemehmigungsphase abgeschlossen

Stadtwerkefonds: 400 Millionen Euro zur Verfügung

Dem von der HSH Nordbank und der Landesbank Hessen-Thüringen initiierten H/H-Stadtwerkefonds, der sich an deutschen Stadtwerken beteiligt, stehen nach erfolgtem erstem Zeichnungsschluss 400 Millionen Euro zur Verfügung. Die Verhandlungen über vier Beteiligungsvorhaben können damit jetzt konkret werden.

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Luxemburg (red) - Die H/H-Stadtwerkefonds KGaA (Luxemburg), die sich an deutschen Stadtwerken beteiligt, kann nach dem kürzlich erfolgten ersten Zeichnungsschluss auf finanzielle Mittel in Höhe von knapp 400 Millionen Euro zurückgreifen. "Die aufwändige Genehmigungsphase für die Investition von Mitteln großer institutioneller Anleger, darunter vor allem Versicherungsgesellschaften, wurde jetzt abgeschlossen", sagte Geschäftsführer Alexander Heckmanns. "Feste Zusagen für die noch fehlende Tranche von weiteren 100 Millionen Euro und damit ein zweites Closing erwarten wir im nächsten Jahr."

Der von der HSH Nordbank und der Landesbank Hessen-Thüringen initiierte Fonds gibt institutionellen Anlegern die Möglichkeit zur Kapitalanlage bei deutschen Stadtwerksunternehmen. "Wir führen gegenwärtig bereits über vier Beteiligungsvorhaben Gespräche und Verhandlungen", erläuterte Heckmanns. Der H/HStadtwerkefonds beteiligt sich über einen Zeitraum von zunächst zehn bis 15 Jahren an Stadtwerken. Dabei wird das Kapital der Investoren an die Laufzeit des Fonds gebunden, wodurch eine vorzeitige Kündigung und ein Rückzug der Kapitalgeber ausgeschlossen ist.

"Die ersten Erfahrungen zeigen, dass der Stadtwerkefonds für viele kommunale Gesellschafter besonders attraktiv ist, weil er durch eine Beteiligung kurzfristige Verkaufserlöse ermöglicht, dabei die Unabhängigkeit der Stadtwerke erhält und ihnen gleichzeitig strategische und operative Vorteile durch die Schaffung eines Stadtwerkeverbundes eröffnet", beschrieb Heckmanns die Geschäftsidee. "Wir sind daher auch kein typischer Finanzinvestor, sondern helfen aktiv mit, dass unsere Beteiligungen sich gut entwickeln können."