Stadtwerke stellen sich dem Vergleich

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com
Schon seit 1949 stellen sich die 33 regionalen Energieversorger des Verbandes "Überbetrieblicher Leistungsvergleich großstädtischer Versorgungsunternehmen" (ÜBV) dem internen Leistungsvergleich. Auch in diesem Jahr werden sie sich messen, dazu wurde jetzt ein sogenanntes "Benchmarking-Projekt" gestartet. Der Unterschied zu den vergangenen Jahren: Diesmal übergeben die Stadtwerke aus Deutschland und Österreich ihre Geschäftsergebnisse und Unternehmensdaten einem externen Berater zur Auswertung. Zuvor waren die Daten bei den Stadtwerken Dortmund erfasst worden. Wichtig: Die Auswertungsergebnisse werden ohne Namen bekannt gegeben. Welches Unternehmen die jeweiligen Ergebnisse erzielt hat, bleibt wegen der Konkurrenzsituation anonym.


Als Grund für die externe Auswertung der Daten gab ÜBV-Chef Werner Spickenheuer den schärfer werdenden Wettbewerb auf dem Energiemarkt an. Es soll Anonymität gewährleistet sein, um den Unternehmen weiterhin Vergleiche zu ermöglichen. Die 33 Unternehmen des ÜBV versorgen nach eigenen Angaben etwa 20 Millionen Menschen mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme und erzielen mit mehr als 70 000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 30 Milliarden Mark.