In Hamm-Uentrop

Stadtwerke Solingen beteiligen sich an Kraftwerksbau

Die Stadtwerke Solingen (SWS) werden sich am Kraftwerksneubau in Hamm-Uentrop beteiligen. Sie sichern sich dadurch ein Strombezugsrecht von 20 Megawatt und können dann ab Herbst 2007 gut zehn Prozent ihres heutigen Strombedarfes in diesem Kraftwerk selbst erzeugen. Dies schaffe vorallem Unabhängigkeit.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Solingen (red) - Die Stadtwerke Solingen (SWS) beteiligen sich am Bau eines modernen und hocheffizienten GuD-Kraftwerks in Hamm-Uentrop. Im Herbst 2007 soll das umweltfreundliche und ressourcenschonende Kraftwerk ans Netz gehen und jährlich bis zu 4,3 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. Von der Kraftwerksbeteiligung verspricht sich die SWS mehr Unabhängigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Zu Beginn dieser Woche stimmten der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der SWS der Errichtung eines 800 Megawatt Gas- und Dampf-(GuD)-Kraftwerks zu. Bereits letzte Woche wurde per Umlaufbeschluss einer Beteiligung an der Trianel Power Projektentwicklung GmbH & Co. KG (TPPE) zugestimmt. Die TPPE befasst sich mit der Planung, Errichtung und dem Betrieb eines GuD-Kraftwerks in Hamm-Uentrop. Damit hat sich die SWS ein Strombezugsrecht von 20 Megawatt gesichert. Gemäß der Planung kann der Energieversorger dann ab Herbst 2007 gut zehn Prozent seines heutigen Strombedarfes in diesem Kraftwerk selbst erzeugen.

"Ich bin sehr erfreut, dass die Gremien meinen Empfehlungen gefolgt sind und nun auch der Baubeschluss gefasst wurde", erklärte der für die Versorgung der SWS zuständige Geschäftsführer Dr. Christian Becker. "Um so weit reichende Beschlüsse in so kurzer Zeit herbeizuführen, bedarf es des guten Willens aller Beteiligten. Es zeigt aber auch, dass den Entscheidern das Wohl des Unternehmens wirklich am Herzen liegt."

Am 4. Mai will die Gesellschafterversammlung der TPPE den Baubeschluss fassen. Nach Vorliegen der erforderlichen Genehmigungen könnten dann die Bauarbeiten im Herbst dieses Jahres starten, so dass die Inbetriebnahme des modernen und hocheffizienten Kraftwerks im Herbst 2007 erfolgt kann.