Marktposition stärken

Stadtwerke Rostock und WEMAG prüfen Fusion

Die beiden mecklenburgischen Energieversorger Stadtwerke Rostock AG und WEMAG AG prüfen eine Fusion. Es seien Gespräche zu einem Zusammenschluss vereinbart worden, sagte ein Sprecher der Rostocker Stadtwerke. Mit konkreten Ergebnissen werde erst im Spätsommer gerechnet.

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Rostock/Schwerin (ddp-nrd/sm) - Eine Fusion böte beiden Unternehmen und deren Anteilseignern Zukunftsperspektiven im Hinblick auf eine dauerhafte Stärkung der Ertragskraft und der regionalen Marktposition, hieß es.

Die Stadtwerke sind vor allem in der Region Rostock mit den Geschäftsfeldern Energievertrieb, Fernwärmeversorgung, Strom- und Gasnetzbetrieb sowie Straßenbeleuchtung/Lichtsignalanlagen tätig. 2006 betrug der Umsatz eigenen Angaben zufolge 204 Millionen Euro, die Bilanzsumme belief sich auf 279 Millionen Euro. Das Unternehmen hat 595 Mitarbeiter und beschäftigt 34 Auszubildende.

Die WEMAG AG versorgt den westlichen Teil Mecklenburgs und der Prignitz mit Elektrizität und Netzdienstleistungen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen verschiedene energienahe Dienstleistungen und Strom bundesweit an. Im Geschäftsjahr 2006 betrug der Umsatz 330 Millionen Euro, die Bilanzsumme belief sich auf 385 Millionen Euro. Das Unternehmen hat 469 Mitarbeiter und 45 Auszubildende.