Herne und Hamm

Stadtwerke Münster: Neue Pläne zu Kraftwerksbeteiligungen

Die Stadtwerke Münster wollen ihre Beteiligung am RWE-Kraftwerk in Hamm aufstocken. Gleichzeitig soll die Beteiligung am STEAK-Evonik-Projekt aufgrund der hohen Investitionskosten vermindert werden. Die Ratsgremien müssen den Plänen noch zustimmen.

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Münster (red) - Zunächst hatten die Stadtwerke Münster eine Beteiligung von jeweils 25 Megawatt an dem Gemeinschaftskraftwerk der RWE Power am Standort Hamm sowie auch beim Steinkohlekraftwerk der STEAG-Evonik in Herne angemeldet. Da bei Herne die Investitionskosten nach den bisherigen Grundsätzen der Wirtschaftlichkeitsrechnung "eine kritische Grenze erreicht" hätten, wollen die Stadtwerke nun ihre Beteiligung am RWE-Projekt um bis zu 10 Megawatt aufzustocken und die vorgesehene Beteiligung am STEAG-Evonik-Projekt um den gleichen Betrag kürzen.

Mit den angestrebten 35 Megawatt Leistung würde sich der Anteil der Stadtwerke Münster am Projekt Hamm von 1,6 auf rund 2,4 Prozent erhöhen. Damit würden dem Versorger jährlich rund 260 Millionen Kilowattstunden Strom zur Verfügung stehen. Wegen der guten wirtschaftlichen Entwicklung dieses Projektes bestehe allerdings auch bei anderen kommunalen Partnern Interesse auf Beteiligungserhöhung, weshalb die genaue Höhe der Aufstockung noch abzustimmen sei.