REGENERATIO 2000

Stadtwerke München verleihen Förderpreis

Die Stadtwerke München haben ihren Förderpreis in diesem Jahr wieder an Studenten verliehen, die innovative Beiträge zum verantwortungsbewussten Umgang mit Energie, Wasser und Rohstoffen leisten.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Zum achten Mal haben die Stadtwerke München (SWM) kürzlich ihren Förderpreis REGENERATIO an Diplomandinnen und Diplomanden bayerischer Fachhochschulen verliehen. Ausgezeichnet werden Diplomarbeiten, die innovative Beiträge zum verantwortungsbewussten Umgang mit Energie, Wasser und Rohstoffen leisten.


Eine Jury mit namhaften Vertretern aus Forschung, Technik und Wirtschaft kürte diesmal vier Diplomarbeiten von Studenten der Fachhochschule München und der Fachhochschule Weihenstephan. Die Arbeiten wurden nach den Kriterien Innovationsgrad, Nutzen für die Umwelt, Wirtschaftlichkeit, Praxisrelevanz und Verständlichkeit der Darstellung beurteilt. "Ziel der Stadtwerke ist es, die Thematik der rationellen und sparsamen Energie- und Wasserverwendung bei Studierenden und Lehrenden stärker ins Bewusstsein zu bringen. Den Namen REGENERATIO erhielt der Förderpreis, weil er die Leitbegriffe regenerative Energiequellen und rationelle Energieanwendung umfasst", erläuterte SWM-Geschäftsführer Versorgung, Enno Ihnken.


Den ersten Preis, dotiert mit 3500 DM, erhielt Michael Zlof von der FH München (Fachbereich Maschinenbau) für seine Arbeit "Konzept zur 100%igen Umstellung der Gemeinde Rot an der Rot auf eine regenerative Energieversorgung". Mit dem zweiten Preis, dotiert mit 2500 DM, wurde Thomas Lutzenberger von der FH München (Fachbereich Elektrotechnik) für seine Diplomarbeit "Entwicklung eines Simulationsprogramms für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen in Excel" ausgezeichnet. Auch Gerhard Zach von der FH München (Fachbereich Elektrotechnik) bekam den zweiten Preis. Seine Arbeit "Interaktive Simulation des Betriebsverhaltens von Solargeneratoren im Internet mit JAVA" wurde ebenfalls mit 2500 DM honoriert. Der dritte Preis in Höhe von 1500 Mark ging an Ulla Hielscher und Brigitte Bach von der FH Weihenstephan (Fachbereich Landschaftsarchitektur) für ihre Diplomarbeit "Standortbestimmung Windenergie - Eine ökonomische, ökologische und soziologische Analyse".