Kraftwerksbau in Bischofferode

Stadtwerke Leipzig mit 22 neue Mitarbeitern

Bis zum Beginn der Stromlieferung des Kraftwerkes Bischofferode im November 2005 erhalten die neuen Mitarbeiter Weiterbildungen zu den Besonderheiten des Biomassekraftwerkes. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Schulungen zur Brennstoffversorgung und zur Bedienung der Kraftwerksanlagen.

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Leipzig (red) - Die Stadtwerke Leipzig haben in der vergangenen Woche 22 neue Fachkräfte für die Betriebsführung des im Bau befindlichen Biomassekraftwerkes in Bischofferode/Holungen begrüßt. Die Mitarbeiter werden für den reibungslosen und sicheren Kraftwerksbetrieb vor Ort zuständig sein. Es ist die größte Gesamteinstellung in den letzten zehn Jahren.

Bis zum Beginn der Stromlieferung des Kraftwerkes im November 2005 erhalten die neuen Mitarbeiter Weiterbildungen zu den Besonderheiten des Biomassekraftwerkes. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Schulungen zur Brennstoffversorgung und zur Bedienung der Kraftwerksanlagen. Bei den neuen Stellen handelt es sich um den Kraftwerksleiter, den Betriebsingenieur und dessen Assistentin sowie Anlagenbediener und Handwerker.

Die Fachkräfte wurden aus über 600 Bewerbungen ausgewählt. Ein Großteil der Arbeitnehmer stammt aus dem Umfeld des Biomassekraftwerkes, dem thüringischen Eichsfeld. "Mit dem Kraftwerksbau sichern wir Arbeitsplätze in Leipzig und schaffen vor allem neue Arbeitsplätze direkt vor Ort", betonte Geschäftsführer Raimund Otto. "Damit untermauern wir unsere solide Wachstumsstrategie, die dazu beiträgt, mit gezielten Investitionen auch außerhalb des Kernmarktes Leipzigs die Wirtschaftskraft der Stadtwerke Leipzig zu erhalten."

Ende August 2004 begannen die Arbeiten am Biomassekraftwerk Bischofferode/Holungen, das ausschließlich mit Waldrestholz aus der Umgebung befeuert wird. Das Kraftwerk wird eine Leistung von 20 Megawatt haben und knapp 160 Millionen Kilowattstunden pro Jahr Strom liefern.