Strom-News
NetzentgelteDie Stadtwerke Leipzig senken die Strompreise. Ab 1. April müssten Kunden im Grundversorgungs-Tarif rund 5,3 Prozent weniger zahlen, teilte der Stromanbieter am Dienstag mit. Zurückzuführen sei die Preissenkung auf eine Entscheidung der Netzagentur.
Leipzig (ddp/red) - Mit der Preisreduzierung gebe man die in der Vergangenheit zu viel eingenommenen Netzentgelte an die Kunden zurück. Der Bundesgerichtshof hatte diese Praxis der Energieversorger im August 2008 gerügt.
Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 1800 Kilowattstunden im Jahr bedeute die Absenkung eine Ersparnis von rund 29 Euro brutto pro Jahr, teilten die Stadtwerke weiter mit. Ab 2011 würden die Stadtwerke dann aber wieder die vollen Netzentgelte von ihren Kunden verlangen.
Übrigens: Mit unserem Strompreisvergleich finden Sie schnell und einfach einen günstigen Stromanbieter.
Der Newsletter von Strom-Magazin.de
Bekommen Sie kostenlos jeden Mittwoch aktuelle News vom Strom- und Gasmarkt direkt in Ihr Postfach! Jetzt anmelden:
Mehrere Töchter des Energiekonzerns E.ON erhöhen ab Mai ihre Strompreise. Davon betroffen ist neben dem Norden auch der Süden Deutschlands. In Thürigen will der Stromanbieter indes die Preise bis Ende des Jahres stabil halten.
Sächsische Stromnetzbetreiber haben in der Vergangenheit rund 4,4 Millionen Euro zu viel kassiert. Wie das Wirtschaftsministerium am Sonntag in Dresden mitteilte, forderte die Landesregulierungsbehörde daher 23 der 31 Stromnetzbetreiber auf, ihren Kunden, den Stromlieferanten, das Geld gutzuschreiben.
Eine Gruppe deutscher Strom- und Gasnetzkonzerne muss Milliardensummen für überhöhte Netzentgelte zurückzahlen. Alleine die betroffenen Betreiber der Stromnetze müssten ihren Kunden 1,5 Milliarden Euro erstatten, sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn.
Da die Strompreise an den Strombörsen stark schwanken, lohnt es sich für Verbraucher, Strompreise zu vergleichen und den Stromversorger zu wechseln. Denn die Unterschiede bei den Strompreisen seien noch nie so groß gewesen wie 2010, so der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL.
Eine Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atomkraftwerke auf 60 Jahre könnte die Stromrechnung der privaten Verbraucher bis zum Jahr 2030 um rund 60 Milliarden Euro entlasten, wie eine aktuelle Studie zeigt. Kritiker erinnern jedoch daran, wie viel Geld die Steuerzahler für das marode Atommülllager Asse aufbringen muss.Strompreise vergleichen
Einfach Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in kWh eingeben und günstige Stromtarife finden!