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Stadtwerke Leipzig bieten für polnischen Fernwärmeversorger

Die polnische Stadt Danzig hat eine Mehrheitsbeteiligung am hiesigen Fernwärmeunternehmen GPEC ausgeschrieben. Im Bieterverfahren stehen neben den Stadtwerken Leipzig noch zwei polnische Unternehmen. Die GPEC betreibt das Fernwärmenetz in Danzig, mit dem 90 Prozent der Haushalte der polnischen Hafenstadt (500 000 Einwohner) versorgt werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Stadtwerke Leipzig bewerben sie um die von der Stadt Gdansk (Danzig/Polen) ausgeschriebene Mehrheitsbeteiligung am Fernwärmeunternehmens GPEC (Gdanskie Przedsiebiorstwo Energetyki Cieinej Sp. Z o. o.). Die GPEC betreibt das Fernwärmenetz in Gdansk, mit dem 90 Prozent der Haushalte der polnischen Hafenstadt (500 000 Einwohner) versorgt werden.

An dem Bieterverfahren sind nach einer Vorauswahl neben den Stadtwerken Leipzig zwei weitere Unternehmen beteiligt. Es handelt sich um Dalkia International und Elektrocie plownia Gdansk. Zur Zeit sind die Stadtwerke Leipzig dabei, mit Hilfe der von GPEC allen Bietern zur Verfügung gestellten Unternehmensdaten, ein Angebot zum Anteilsverkauf zu erarbeiten. Die Angebotsabgabe ist noch für Juni 2002 vorgesehen.

Die Stadtwerke Leipzig setzen bei dem Aufbau neuer Geschäftsfelder im Bereich der Auslandsbeteiligungen einen Schwerpunkt in Polen, da die Privatisierung der Energiewirtschaft hier besonders fortgeschritten ist. 2001 hatten die Stadtwerke ihre erste polnische Beteiligung in Tczew, südlich von Danzig, an der dortigen Fernwärmegesellschaft erworben.