Netzwerk und Kommunikationsplattform

Stadtwerke Leipzig beteiligen sich an EU-Projekt

Die Stadtwerke Leipzig arbeiten unter der Führung des Bundesfinanzministeriums am EU-Projekt "REGENERGY" mit. An diesem Projekt, das zwei Jahre dauert, sind außerdem Energieinstitute und Energieagenturen aus Dänemark, Deutschland, Litauen, Lettland, Italien, Spanien, Slowenien und Griechenland beteiligt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Ziel des EU-Projektes ist die Schaffung eines Netzwerkes und einer Kommunikationsplattform für Kommunen zum Aufbau einer innovativen regionalen Energieversorgung. Die Stadtwerke Leipzig werden in diesem Projekt ihre Erfahrungen bei der Gestaltung des Transformationsprozesses zur Reorganisation regionaler Energiestrukturen mit einbringen.

Das Projekt teilt sich in vier thematische Schwerpunkte auf: Innovative Maßnahmen für den Aufbau einer nachhaltigen regionalen Energieversorgung, innovative Finanzierungsinstrumente für Investitionen für die Fernwärmeversorgung, Pilot- und Demonstrationsprojekte für die Wärme- und Kältedienstleistungen und den Aufbau und die Restrukturierung von Stadtwerken im Fernwärmebereich. Für den letztgenannten Schwerpunkt haben die Stadtwerke Leipzig die Federführung erhalten, in den anderen Bereichen arbeitet das Unternehmen mit.

Erstmalig arbeiten die Stadtwerke Leipzig bei der Umsetzung eines Consultingprojektes mit ihrer polnischen Tochter GPEC, dem Danziger Fernwärmeunternehmen, zusammen. Zwei Mitarbeiter der Stadtwerke Leipzig und zwei Mitarbeiter der GPEC werden in den nächsten zwei Jahren unter anderem Workshops organisieren und Leitfäden aufstellen. Sie werden den Erfahrungsaustausch zur Errichtung kommunaler Energiestrukturen vor allem für kommunale Entscheidungsträger, aber auch für Institute, Universitäten und Energieagenturen, aufbauen.