"Musterstadtwerk"

Stadtwerke Langen entscheiden sich für Branchenpaket von command

Mit einer neuen Software will die Stadtwerke Langen GmbH ihren Kunden noch mehr Service bieten. Motto: "Viel mehr als Energie".

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Die Stadtwerke Langen GmbH haben jetzt die Softwarelösung "Musterstadtwerk" der Ettlinger command AG auf dem IBM-Server iSeries (AS/400) eingeführt. Der mittelständische Energieversorger will sich damit für die Anforderungen des liberalisierten Energiemarktes rüsten und zugleich unter dem Motto "viel mehr als Energie" seine Dienst- und Serviceleistungen ausbauen. Das Projekt soll mit 50 Anwendern und 45 000 Verträgen am 2. Januar 2002 in Echtstart gehen.


Die Stadtwerke Langen können nun beispielsweise die Dienstleistung "Wärmedirektservice" neu anbieten: Der Energieversorger übernimmt für seine Kunden die Investition in neue Heizungsanlagen und verkauft anstatt Erdgas gleich das gewünschte Produkt Wärme. Neben der Erstellung und Abrechnung gehört auch die Wartung und die Reparatur der Anlagen zum Service. "Komplexe Szenarien wie diese werden vom Musterstadtwerk durchgängig unterstützt. Der Anwender ist flexibel und kann sich leicht an die jeweiligen Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse anpassen", so Projektleiter Matthias Walter von der command AG. Die voreingestellte Komplettlösung basiert auf der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware SAP mit IS-U/CCS-Funktionen für die Versorgungswirtschaft (Industry Specific component Utilities/Customer Care & Services) und deckt vom Hausanschlusswesen über die Tarifgestaltung bis zur Versorgungsabrechnung alle branchenspezifischen Prozesse ab. Mit variablen Vertrags- und Abrechnungsszenarien, einem Kundeninformationssystem sowie Komponenten für den Kundenservice erfüllt das Musterstadtwerk zudem alle Anforderungen des verstärkt kundenorientierten Versorgungsmarktes.


Das Musterstadtwerk des Ettlinger SAP-Systemhauses richtet sich speziell an mittelständische Versorgungsunternehmen mit bis zu 150 000 Verträgen. Es bildet bereits im Standard 80 Prozent aller Geschäftsprozesse eines Energieversorgers ab und hat einen umfangreichen Formularsatz hinterlegt.