Am Niederrhein

Stadtwerke in Krefeld und Neuss wollen fusionieren

Die Stadtwerke Krefeld (SWK) wollen sich mit dem Nachbarversorger Stadtwerke Neuss (swn) zusammenschließen. Über das Vorhaben soll der Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung entscheiden. Gibt er grünes Licht, soll die Fusion im kommenden Jahr vollzogen werden.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Krefeld/Neuss (red) - Hintergrund der Überlegungen sei die Öffnung des Strom- und Gasmarktes, die zu einem wachsenden Wettbewerb geführt habe, teilten die Stadtwerke Krefeld in dieser Woche mit. "Die SWK hat bereits frühzeitig damit begonnen, sich neu zu strukturieren, hat Effizienzsteigerungen realisiert und ist gut positioniert", sagte SWK-Vorstand Martin Cirener. Die Grenzen bei diesen Bemühungen seien inzwischen jedoch erreicht.

"Mit der sich jetzt abzeichnenden Kooperation wollen die SWK und die swn ihre Position als Marktführer am Niederrhein sichern und ausbauen", führte er aus. "Unser Ziel ist es, auch unter den sich verschärfenden Wettbewerbsbedingungen weiterhin eine kundennahe und vor allem kommunal bestimmte Versorgung zu gewährleisten", ergänzte Vorstandskollege Dr. Dieter Steinkamp.

Gemeinsames Geschäftsfeld der beiden Unternehmen ist die Energie- und Wasserversorgung. Darüber hinaus werden von den Unternehmen energienahe Dienstleistungen erbracht. Derzeit versorgen beide Stadtwerke insgesamt 400 000 Verbraucher am Niederrhein mit Strom, Gas, Wärme und Wasser.