Umweltschutz

Stadtwerke Hannover: proKlima startet ins neue Förderjahr

proKlima wird von den Städten Hannover, Laatzen, Langenhagen, Seelze, Ronnenberg und Hemmingen sowie der Stadtwerke Hannover AG finanziert. Der Klimaschutz-Fonds bewilligte von 1998 bis 2002 Fördermittel in Höhe von etwa 20,5 Millionen Euro. Einen Schwerpunkt bilden Breitenförderprogramme für Heizenergie-Einsparung in Alt- und Neubauten.

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Der enercity-Fonds "proKlima" wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel und der Universität Hannover neue Standards für Heizungsanlagen entwickeln. "Besonders im Bereich der Heizungstechnik ist noch viel zu holen für den Klimaschutz", erläutert Manfred Görg, Leiter der Geschäftsstelle proKlima, den Hintergrund der Umweltförderung.

Als weiteren Schwerpunkt hat sich proKlima vorgenommen, die Effizienz von solarthermischen Anlagen zu untersuchen. Bei den geförderten Bauprojekten legt der enercity-Fonds besonderen Wert auf sorgfältiges Planen und richtiges Umsetzen. So können Hausbesitzer durch den Thermo-Check per Infrarot-Kamera die Wärmelecks ihrer Gebäude aufspüren lassen. Der Blower-Door-Test prüft, wie luftdicht ein Haus ist. Hierdurch sind bereits in der Bauphase Schwachstellen erkennbar. proKlima unterstützt außerdem das Ausstellen von Energiegiepässen, die Grundlage für das Fördern von Modernisierungsmaßnahmen sind.

Obwohl das proKlima-Fördergebiet ausschließlich Hannover und seine Umlandgemeinden umfasst, erfährt der enercity-Fonds längst überregionale Anerkennung: "Mit der Auszeichnung als internationaler Botschafter für Klimaschutz erhielt proKlima 2002 in Stockholm eine besondere Ehrung", betont Görg. Dies sei auch ein Ansporn für 2003. Im Jahr 2002 bewilligte proKlima über 2000 Förderanträge. proKlima wird von den Städten Hannover, Laatzen, Langenhagen, Seelze, Ronnenberg und Hemmingen sowie der Stadtwerke Hannover AG finanziert. Der Klimaschutz-Fonds bewilligte von 1998 bis 2002 Fördermittel in Höhe von etwa 20,5 Millionen Euro.