Schlussstrich

Stadtwerke Hannover AG verkaufen ihre Anteile an der Ampere AG

Die Stadtwerke Hannover haben ihre Anteile am Berliner Strombroker Ampere wieder verkauft. Damit zogen sie die Konsequenzen aus den monatelangen Streits um das Vorgehen gegen die Fusion von E.ON und Ruhrgas. Während die Stadtwerke die Ministererlaubnis akzeptierten, reichte Ampere gegen den Willen des Mehrheitsaktionärs Klage ein.

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Nach langen intensiven Verhandlungen hat die Stadtwerke Hannover AG gestern ihre 75,1 Prozent-Anteile am Berliner Stromhändler Ampere AG an die bisherigen Minderheitsaktionäre übertragen. Wie das mit dem Verkauf der Anteile betraute Vorstandsmitglied Jochen Westerholz mitteilte, konnte beim Verkauf der Aktien die im Unternehmen übliche Rendite erzielt werden. Damit wurde gleichzeitig den Vorgaben des Aufsichtsrats Rechnung getragen.

Damit zog der Hannoveraner Energieversorger einen endgültigen Schlussstrich unter die Querelen der letzten Monate, in denen über das Vorgehen gegen die Fusion von E.ON und Ruhrgas gestritten wurde. Während Ampere den Zusammenschluss als Bedrohung ansah und rechtlich dagegen vorging, akzeptierten die Stadtwerke Hannover die Ministererlaubnis.