Künstlerische Entwicklung fördern

Stadtwerke Halle und Leipzig vergeben Kunstförderpreis

Der im Zweijahresrhythmus stattfindende Kunstförderpreis wird von den Stadtwerken Halle und Leipzig vergeben und sieht sich als Impulsgeber für junges, experimentelles künstlerisches Schaffen. Er bietet eine Plattform für Studierende der HGB und der HKD und will Besondersbegabte herausfordern und fördern.

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Leipzig (red) - Die Preisausstellung des erstmals in Leipzig stattfindenden Kunstförderpreises der Stadtwerke Halle und Leipzig wird heute im Kunstraum B/2 eröffnet. Im Rahmen der ab 18 Uhr stattfindenden Vernissage werden die drei Preisträger des Wettbewerbs bekannt gegeben.

Der im Zweijahresrhythmus stattfindende Kunstförderpreis sieht sich als Impulsgeber für junges, experimentelles künstlerisches Schaffen. Er bietet eine Plattform für Studierende der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) und der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle (HKD) und will Besondersbegabte in ihrer künstlerischen Entwicklung herausfordern und fördern. Erstmals 1995 von den Stadtwerken Halle initiiert, wird der Kunstförderpreis seit 2000 gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken veranstaltet. Dotiert ist er mit 2500 Euro, 1500 Euro und 500 Euro.

Das diesjährige Thema "50 % Realität" stellt nicht nur die Frage nach einer objektiven Gültigkeit der Dinge, nach Wahrheit und Zuverlässigkeit, sondern auch nach subjektiver Wahrnehmung, Sinnestäuschung oder (Ver-)Fälschung. Es kann damit als Grat zwischen Wirklichkeit und Illusion verstanden werden. Eine Jury, in der u. a. Vertreter beider Kunsthochschulen, eine Vertreterin der Abteilung Kunst und Kommunikation des Europäischen Patentamtes in München und beider Unternehmen vertreten waren, wählte aus 75 Einsendungen 14 Projekte aus. Diese wurden im Laufe der letzten Monate realisiert und sind nun im Rahmen der Preisausstellung bis zum 18. Juli 2004 im Kunstraum B/2 zu sehen.