Sanierung

Stadtwerke Frankfurt (Oder) wieder in Rumänien aktiv

Um den hohen Energieverbrauch in veralteten rumänischen Wohnungen industrieller Fertigung zu senken, hat das BMZ der rumänischen Regierung Unterstützung zugesagt. Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) haben sich erneut um ein von der BMZ finanziertes Beratungsprojekt der Bautensanierung beworben.

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1997 sagte das deutsche Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) der rumänischen Regierung auf deren Bitte Unterstützung bei der Durchführung eines Pilotprogramms im Wärmeversorgungsbereich zu.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) vergab die entsprechenden Leistungen an ein Konsortium unter Führung der Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH. In dem Projekt wurden knapp 90 Millionen US-Dollar für die Sanierung von Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungsanlagen in fünf rumänischen Städten eingesetzt. Den Verantwortlichen wurde aktive Unterstützung bei der Umgestaltung der Rahmenbedingungen gegeben. Ziel des Projektes ist es, die rumänischen Partner bei der Entwicklung und Umsetzung von Programmen zur thermischen Bautensanierung zu unterstützen.

Wie die Stadtwerke Frankfurt (Oder) berichten, haben sie sich im vergangenen Jahr erneut bei der GTZ um ein durch das BMZ finanzierte Beratungsprojekt beworben, welches die thermische Bautensanierung in Rumänien zum Ziel hat.

1989 seien in Rumänien etwa 2,6 Millionen Wohnungen in industrieller Fertigung errichtet worden. Der Energieverbrauch in diesen Wohnungen liege deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Ostdeutsche Plattenbauten hatten nach der Sanierung einen Verbrauch von 60 bis 90 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr, in Rumänien seien Spitzenverbräuche von 480 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr gemessen worden.