Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH begrüßt Hilfe für Kraft-Wärme-Kopplung

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Als wichtigen Beitrag zum Schutz bestehender Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) begrüßen die Stadtwerke Frankfurt (Oder) das vom Bundesrat gebilligte KWK-Gesetz. Der Deutsche Bundestag hatte bereits dem Gesetz zugestimmt. Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) verfügen über eine hochmoderne KWK-Anlage, die erst 1998 in Betrieb ging und etwa 150 Millionen DM gekostet hat. Als die Entscheidung für den Bau der Anlage Mitte der 90-iger Jahre gefällt wurde, dachte noch niemand an eine Liberalisierung der Strommärkte. Aufgrund der hohen Investitionen und der damit verbundenen Kapitalkosten wäre die Anlage in Frankfurt (Oder) gegenüber Atomkraftwerken nicht wettbewerbsfähig. Mit dem jetzt beschlossenen Gesetz wird eine Soforthilfe gesichert, die in diesem Jahr 3 Pfennig pro Kilowattstunde beträgt und die jährlich um 0,5 Pfennig sinkt. Damit soll verhindert werden, dass Investitionsruinen entstehen. Für Frankfurt (Oder) hätte dies gravierende Auswirkungen, so Geschäftsführer Hans Tobler, denn die KWK-Anlage der Stadtwerke entspricht dem neuesten Stand der Technik und arbeitet äußerst effizient und umweltfreundlich. "Es darf uns nicht gleichgültig sein, woher der Strom kommt", so Tobler weiter, Atomkraftanlagen sind auslaufende Modelle, die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nicht.