Bilanz

Stadtwerke Flensburg: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2005

Die Stadtwerke Flensburg haben jetzt ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2005 vorgestellt. Danach konnte das Unternehmen die Überschüsse im Vergleich zu 2004 mehr als verdoppeln. Als Gründe werden der Stromhandel und die Erweiterung des Kundenkreises genannt.

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Flensburg (red) - Im Geschäftsjahr 2005 erzielte der Stadtwerke-Konzern den Angaben zufolge einen Umsatz von knapp über 157 Millionen Euro. Das sind 16,5 Prozent mehr als in 2004 (rund 135 Millionen Euro). Der dabei erwirtschaftete Überschuss beträgt 9,6 Millionen Euro, ein Plus gegenüber 2004 (4,2 Millionen Euro). Die Energiesparte war mit den Leistungen Strom-Fernwärme-Wasser am Umsatz mit 90,5 Prozent beteiligt. Hier kletterten die Erlöse von gut 128 Millionen Euro (2004) um 12 Prozent auf 143,5 Millionen Euro bei bereits abgezogener Stromsteuer.

Der Umsatz-Zuwachs sei hauptsächlich durch den Stromhandel und die Gewinnung neuer Privat- und Geschäftskunden außerhalb Flensburgs zu entstanden, so die Mitteilung. Gegenüber 2004 wurde der Stromabsatz um mehr als 80 Prozent auf 305 Millionen Kilowattstunden gesteigert. Die Zahl der Privatkunden in ganz Deutschland wurde in 2005 mehr als verdoppelt und wuchs auf fast 30.000 an (2004: 12.500). Fünf Prozent aller externen Kunden hätten sich für das umweltfreundliche Produkt "Flensburg eXtra öko" aus 100 Prozent Wasserkraft entschieden. Im eigenen Netzgebiet blieb die Zahl der Kunden stabil. Dazu kämen einmalige - nicht jährlich wiederholbare oder planbare - besondere Einflüssen aus dem Strom- und Emissionshandel. Inzwischen ist das Stromgeschäft der größte Geschäftsbereich des Flensburger Energieversorgers.

Der Umsatz in der Fernwärme entsprach mit 31,8 Prozent am Gesamtumsatz in 2005 etwa dem Vorjahresniveau bei einer relativ geringen Absatzzunahme von 0,7 Prozent. Tochtergesellschaften wie die Flensburger Hafen GmbH, AktivBus Flensburg GmbH oder der Betrieb des Flughafens verzeichneten ein positives Geschäftsergebnis. Die Investitionen des Stadtwerke-Konzerns wurden um fast 10 Prozent auf 12,3 Millionen Euro gesteigert.

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