Stadtwerke Düsseldorf: Zwei Millionen Mark für ehemalige Zwangsarbeiter

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Im Herbst 1998 hatte die "Aktion Sühnezeichen" in Berlin den Vorstand der Stadtwerke Düsseldorf AG um Bestätigung der Existenz eines Zwangsarbeiterlagers für die damalige Kokerei gebeten. Gleichzeitig forderte sie das Unternehmen auf, sich an einem Entschädigungsfond zu beteiligen. Schon damals hatte der Vorstand einer Entschädigung zugestimmt, so bald eigene Dokumente ausgewertet worden wären. Dies ist nun geschehen und ein Projektteam, unterstützt vom Stadtarchiv und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf hat mindestens ein Lager nachgewiesen.


Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG hat beschlossen, zwei Millionen Mark für die Entschädigung von ehemaligen NS-Zwangsarbeitern bereitzustellen.