Bilanz

Stadtwerke Düsseldorf stellen solides Ergebnis für 2006 vor

Der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf, Markus F. Schmidt, hat in dieser Woche positive Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgestellt: So stieg der Umsatz um über zehn Prozent auf mehr als 1,3 Milliarden Euro und das Vorsteuerergebnis um fast 14 Prozent auf 86 Millionen Euro.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - "Das ist ein gutes Ergebnis und es zeigt, dass wir uns auf einem soliden Kurs befinden", kommentierte Markus F. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, die in dieser Woche vorgelegte Bilanz. Besonders erfreulich habe sich die Neukundengewinnung gestaltet - 13 000 neue Abnehmer fand sein Unternehmen jenseits der Stadtgrenzen. "Insgesamt versorgen wir jetzt über 75.000 Kunden außerhalb des Düsseldorfer Netzgebietes, das sind etwa 20 Prozent unserer Stromkunden insgesamt." Der Stromverkauf stieg insgesamt um über 19 Prozent.

Dennoch kündigte der Vorstandsvorsitzende ein umfangreiches Programm an, um die Position der Stadtwerke Düsseldorf zu stärken. "Es kommen bedeutende Aufgaben auf uns zu: So wird der Wettbewerb an Schärfe gewinnen, die Regulierungsbehörde immer stärkeren Druck ausüben und die Energiebeschaffung durch hohe Preisschwankungen an den nationalen und internationalen Märkten noch schwieriger werden. Deshalb wollen wir uns laufend verbessern, um gute Unternehmensergebnisse auch zukünftig nicht zu Lasten unserer Kunden, sondern durch stetige Verbesserung unserer Effizienz zu erreichen."

Unterstützt werden die Stadtwerke Düsseldorf dabei von dem Beratungsunternehmen AT Kearney. Für die kommenden Aufgaben gut gerüstet sieht Schmidt sein Unternehmen auch durch die sehr gute Zusammenarbeit mit den Hauptanteilseignern Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und der Landeshauptstadt Düsseldorf: "Dadurch können wir sehr flexibel handeln."

Zum Erfolg beitragen sollen auch die beiden großen Kraftwerksprojekte des Unternehmens. Der geplante Kohleblock auf der Lausward, der 2012 in Betrieb gehen soll und das Biomasse-Heizkraftwerk in Garath, das noch in diesem Jahr umweltfreundlich Strom und Fernwärme erzeugen wird. Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie stehe das Wachstum in Nordrhein-Westfalen. Deshalb werden laut Schmidt die vertrieblichen Aktivitäten weiter verstärkt und der Kontakt zu anderen Städten und Versorgern mit dem Ziel intensiviert, Kooperationen einzugehen oder sich an Unternehmen zu beteiligen.