Jahresabschluss 2001

Stadtwerke Augsburg haben gut gewirtschaftet

In ihrem Jahresabschluss 2001 resümmierten die Stadtwerke Augsburg eine gute Entwicklung im Energiebereich. Vor allem durch wetterbedingte Einflüsse stieg der Absatz beim Erdgas um fast zehn Prozent, bei der Fernwärme um 3,5 und beim Strom um 5,6 Prozent. Aus diesem Grund konnte ein de facto ausgeglichenes Geschäftsergebnis vorgelegt werden.

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Ein de facto ausgeglichenes Geschäftsergebnis hat der Konzern Stadtwerke Augsburg, der die Holding GmbH, die Energie GmbH, die Verkehrs-GmbH und die Wasser GmbH umfasst, im Jahr 2001 erwirtschaftet. Verluste beim öffentlichen Nahverkehr konnten wiederum durch gute Ergebnisse in den anderen Sparten, insbesondere aber auch durch Erträge aus Beteiligungen ausgeglichen werden.

Nach dem Motto "Alles aus einer Hand: Energie, Wasser, Verkehr und mehr" versorgen die Stadtwerke Augsburg etwa 350 000 Menschen im Raum Augsburg. Unter wirtschaftlichen Aspekten positiv stellt sich insbesondere die Entwicklung im Energiebereich dar. Vor allem durch wetterbedingte Einflüsse stieg der Absatz beim Erdgas um fast zehn Prozent, bei der Fernwärme um 3,5 und beim Strom um 5,6 Prozent. Damit konnten die durch den zunehmenden Wettbewerb auf den Energiemärkten erwarteten Geschäftsnachteile so gut wie ausgeglichen werden. Inwieweit dies in den kommenden Jahren noch möglich sein wird, ist nach Ansicht der Stadtwerkeleitung ungewiss.

Für das laufende Jahr ist aber mit einer leichten Ergebnisverbesserung zu rechnen. Und dies gelte auch für den Gesamtkonzern, so Stadtwerke-Geschäftsführer Gebhardt, der allerdings auch gesteigerte Erwartungen für die weitere Zukunft bremste. Denn gerade auf dem Energiemarkt seien mittelfristig als Folge des sich verschärfenden Wettbewerbs eher sinkende Absatzzahlen und Gewinnspannen zu erwarten. Und auf dem Wassermarkt, der ebenfalls liberalisiert werden soll, seien die Auswirkungen des Wettbewerbs derzeit überhaupt noch nicht abschätzbar.