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Schwerpunkt klimafreundliches BauenDer schwarz-grüne Hamburger Senat hat weitere Ziele für den Klimaschutz beschlossen. Neue Vorgaben gibt es bei Gebäuden und für die Förderung Erneuerbarer Energien, teilte ein Sprecher von Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) mit. Dabei liege ein Schwerpunkt beim klimafreundlichen Bauen.
Hamburg (ddp/red) - Das mit 25 Millionen Euro geförderte Klimaschutzpaket 2010 sieht ein Bündel von mehr als 300 Maßnahmen vor. Investitionen fließen in die Förderung des Radverkehrs, der Energieeffizienz, der Modernisierung von Gebäuden sowie in Forschung und Bildung.
Einen Schwerpunkt setzt der Hamburger Senat beim klimafreundlichen Bauen. Die Stadtentwicklungsbehörde will im kommenden Jahr Untersuchungen und Vorschläge vorlegen, wie der durch Gebäude verursachte Kohlendioxid-Ausstoß bis 2050 um mindestens 80 Prozent reduziert werden kann.
Im Bereich der Erneuerbaren Energien soll die Leistung der Windkraftanlagen in Hamburg von 45 Megawatt mittelfristig auf 100 Megawatt steigen. Ferner soll 2010 rechtlich verbindlich sichergestellt werden, dass Ladesäulen für Elektroautos in öffentlichen Straßen nur mit regenerativen Energien gespeist werden dürfen.
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Wie geht es weiter nach Kopenhagen? Nach dem bescheidenen Ergebnis des Klimagipfels diskutieren Politiker, Wirtschaft und Experten über Konsequenzen. Experten fordern eine Reform der Klimakonferenzen. In Kopenhagen hatten sich die Staats- und Regierungschefs nicht auf verbindliche Klimaschutzziel geeinigt.
Der Weltklimagipfel in Kopenhagen ist nach harten Ringen weitgehend gescheitert und lediglich mit einem unverbindlichen Formelkompromiss zu Ende gegangen. Bei Umweltschützern und Hilfsorganisationen traf das magere Ergebnis des Gipfels, der zwei Jahre lang vorbereitet worden war, auf ein verheerendes Echo. Auch Politik und Wirtschaft zeigten sich enttäuscht.
Mit der Streichung einer Gesetzes-Bestimmung soll der umstrittene Bau des E.ON-Kohlekraftwerks im nordrhein-westfälischen Datteln doch noch ermöglicht werden. Gestrichen wurde der sogenannte Klimaschutz-Paragraf, der "einheimische und regenerierbare Energieträger" bei der Stromerzeugung bisher bevorzugte.
In Kopenhagen wird es ernst. Während sich die Konferenz dem Ende zuneigt, ist bislang noch keine Einigung für eine Abschlusserklärung erziehlt worden. Die Fronten zwischen den armen und reichen Ländern sind weiter verhärtet. Zudem werden weiterhin mehr Zugeständnisse von USA und China gefordert.
Baden-Württemberg ist einem internationalen Regionenbündnis für einen verbesserten Klimaschutz beigetreten. Das Bündnis umfasst bisher 31 Partner, darunter auch Bayern und Nordrhein-Westfalen, und soll den Erfahrungsaustausch für einen wirksamen Klimaschutz fördern.Strompreise vergleichen
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